Ich muss sagen dass Buch hat mich anfangs nicht fesseln können, obwohl ich schon zwei Romane hinter mir hatte und mir die Figuren wohlbekannt und durchaus ans Herz gewachsen waren, war das Verlangen weiterzulesen nicht riesengroß wie üblicherweise. Gut, an sich kann das auch daran gelegen haben, dass ich mir das Buch nicht als handliches ebook besorgt habe sondern im stattlichen hardcover, also nix für die Handtasche. Und das irgendwie Monate und 5 andere Bücher zwischen Teil 2 und Teil 3 gerutscht sind.Im Grande Finale geht der Hauptfigur Furia auf eine Reise zwischen den Seiten der Welt in die Schattenlande um herauszufinden woher die Ideen kommen und sie aufzuhalten bevor sie die ersten Refugien der Bibliomantik zerstören können. Doch nicht nur sie muss Opfer bringen, auch ihre Freunde müssen alles riskieren um die Welt zu retten.
Das Buch hat alle großen Themen von Liebe, Freundschaft, Familie, Krieg, Hass, Tod, Rebellion, Magie. Als bei meiner letzten Kai Mayer Trilogie ein Charakter starb hab ich 3 Tage lang Rotz und Wasser geheult (oh Serafin!), diesmal war es mehr so ein "oh, okay". Ich kanns nicht in Worte fassen was das Buch falsch macht, weil eigentich ist die Geschichte ganz zauberhaft, aber irgendwas fehlt.
Dafür aber meine Lieblingsstelle, als einer der Charaktere im Buch auf den Autor persönlich trifft (durch einen Spiegel, eh klar):
[...] dann schüttelte er den Kopf. "Tot sind sie nur für den, der an jenen Punkt der Geschichte kommt, an dem sie sterben. Für andere, die das Buch noch nicht bis dorthin gelesen haben, sind sie am Leben. Solange immer wieder irgendjemand von vorne damit beginnt, existieren sie weiter." "Warum ich? Weshalb kann ich die Buchstaben sehen aus denen alles gemacht ist und warum reden Sie ausgerechnet mit mir?" [...] "Du bist zu mir gekommen, das sind die anderne nicht. Und ich kann dich gut leiden. [...] Ich mag Charaktere wie dich. Eine Menge Leute halten dich wahrscheinlich für böse, weil sie es sich zu leicht machen.""Für böse?" Der Gedanke überraschte sie, weil sie sich selbst noch nie so gesehen hatte. Sie tat nur, was getan werden musste. Eben weil es das Richtige war. "Nein, du bist nicht böse. Deine Schwester war ein heimtückisches kleines Ding, aber du... nein, ganz sicher nicht." Damit griff er wieder nach dem Laptop, klappte ihn auf und begann zu tippen. [...]
PS : Das war Buch Nr. 20 von mir. Ich versuche noch in den nächsten sieben Tagen Buch nummer 21 reinzuquetschen, wenn Weihnachten und Arbeit es zulassen, bin aber sehr zufrieden mit meiner Ausbeute :)
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