nach einer Idee von Siobhan Dowd

"The monster showed up just after midnight. As they do." So beginnt die Geschichte um Connor, einen 13-jährigen Buben mit einem ganz speziellen nächtlichen Besucher. Ich möchte über den Inhalt nicht viel verraten, ihr wisst, wie ich Spoiler hasse. Aber ich glaube nach zwei Kapiteln weiß man schon, was auf einen zukommen wird, was die tolle Geschichte nicht abwertet.
Beim Recherchieren nach Büchern, die dieses Jahr verfilmt wurden, bin ich auf diesen Titel gestoßen und habe nach der Leseprobe unbedingt weiterlesen wollen. Dank Tolino war ich drei Minuten später auch schon mittendrin. Geheult habe ich dabei wie ein Schlosshund und durchschnittlich alle elf Seiten ein weiteres Taschentuch verschneuzt. Damit ist das Buch definitv das, wo ich am meisten geheult habe, wenn man Seiten pro Taschentuch als Vergleichsgröße heranzieht.
Ich kann gut verstehen, warum man das Buch verfilmen würde. Die Geschichte ist ergreifend und hat großes Identifikationspotenzial, außerdem ist die Vorlage von 116 Seiten in Filmlänge vermutlich gut unterzubringen. Trotzdem werde ich das Buch noch etwas wirken lassen, bevor ich mir überlege den Film zu gucken.
Wer mal wieder so richtig schön schluchzen möchte, dabei aber am Ende nicht das Buch aus dem Fenster schmeißen wollen will: A Monster calls schafft es, traurig zu machen, ohne traurig zu bleiben. Berührend.
Sarah L.
Buch 30 von 41
P.S.: Die kleinsten Sünder tun die größte Buße. -- Marie von Ebner-Eschenbach
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