Sonntag, 31. Juli 2016

Ein Buch der etwas anderen Art

A book that's under 150 pages

Jede Doppelseite ist anders gestaltet
Mit 62 Seiten, wobei nur ca. die Hälfte und die dafür in recht großer Schrift beschrieben sind, lässt sich dieses Buch in unter einer halben Stunde lesen. In "Making Up Megaboy" von Viriginia Walter & Katrina Roeckelein erschießt ein 13-jährigen einen Trafikanten und keiner weiß warum. Die verschiedensten Leute - seine Eltern, KlassenkollegInnen, der Staatsanwalt, die Frau des Ermordeten  - schildern auf jeweils einer A5 Seite ihre Gedanken zum Fall und zum Hauptcharakter. Dabei ist jede Seite, passend zur erzählenden Person, anders gestaltet. Eine interessante Erzählform (und ich liebe ja Bücher, die auf andere Erzählformen zürückgreifen, bestes Beispiel ist wohl "Extremely Loud and Incredibly Close", sehr empfehlenswert!), die jedoch nicht so richtig aufgeht. Irgendwie ist das Buch einfach zu kurz und zu oberflächlich, als das man als LeserIn über ein Motiv mutmaßen könnte (weil *SPOILER*: eine Auflösung gibt es nicht). Das ist wohl Absicht, um zu unterstreichen, dass einfach niemanden ein Motiv einfällt, warum das passiert sein könnte, allerdings reißt das Buch einfach nicht mit, ist dafür vielleicht auch zu kurz.

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