Ich liebe Märchen, obwohl es mir eigentlich egal ist, ob sie Happy-ends haben oder nicht.
Aber ich bin eher skeptisch, was neu Interpretationen betrifft.
Genau so ist es mir auch bei diesem Buch passiert, das einem meiner Lieblingsmärchen - Dornröschen - nachempfunden ist.
Es geht um ein Mädchen namens Rosalie, die gerade von zu Hause ausgezogen ist, ihre Ausbildung als Hotelkauffrau angefangen hat und sich verliebt. Das Problem ist nur, dass auf ihr ein Fluch lastet der besagt, dass ihr 17. Geburtstag in einer Katastrophe endet. Kein Grund zu Panik, denkt Rosalie, da sie nicht an Märchen glaubt - zumindest bis zur Nacht vor ihrem Geburtstag, als sie das verbotene Turmzimmer des Schlosshotels betritt.
Meiner Meinung nach hätte die Autorin mehr schreiben können, denn für mich kam das Ende viel zu schnell und ich weiß jetzt schon, dass ich das Buch nicht noch einmal lesen werde.
Sophie

Ich glaube, dass viele AutorInnen unterschätzen, was dieses Genre - Märchenmodernisierungen - braucht, um gut zu sein. Ich glaube viele schreiben was in die Richtung, weil sie das Ausgangsmaterial gut kennen und das Publikum weiß, was zu erwarten ist. Aber um das richtig gut hinzukriegen, muss man halt auch ein bisschen ein Genie sein. Ich würde mir ja wünschen, dass sich Rick Riordan (Percy Jackson) der Sache mal annimmt :-)
AntwortenLöschenWenn er in diser Genre ein Buch schreiben würde, wäre ich eine der ersten die es lesen würde :-)
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