Warum habe ich den zweiten Teil mit Widerwillen begonnen? Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber bei mehrteiligen Geschichten kann es bei mir passieren, dass ich mich -- obwohl ich wahnsinnig neugierig auf den weiteren Verlauf bin -- wegen des unbefriedigenden Endes des Vorgängerbandes frage, ob die nächste Lektüre meine Zeit verschwendet und mich wieder unglücklich zurücklässt. Manchmal kann das auch innerhalb eines Buches passieren, und das Buch liegt dann womöglich lange Zeit halbgelesen herum, bis ich mich "traue" es weiterzulesen.
"He didn’t move. Instead, he extended his hand – a small gesture, but one laced with meaning. He was giving me a choice. I cold accept his hand and walk out of here with him. Or I could turn away. But staring into his eyes, his hand outstretched and waiting, I knew the truth.
There was never a choice."
Jedenfalls habe ich dann doch gleich im Anschluss an den ersten Band weitergelesen (there was never a choice ;-)) und ich bin recht zufrieden, was den Verlauf der Story betrifft. Die vielen Sexszenen dazwischen sind dabei fast schon etwas nervig, weil sie selten etwas zur Handlung beitragen und ziemlich repetitiv sind, nicht nur in dem, was passiert, sondern auch im Vokabular. Das ist schon etwas mühsam, denn zumindest im Deutschen gibt es für das männliche Geschlecht unzählige synonyme Bezeichnungen, während die Autorin hier ganz klar eine Präferenz für die Bezeichnung cock hat. Aber gut, literarische Hochgenüsse habe ich mir von der Lektüre sowieso nicht erwartet.
Diese sich wiederholdenden Szenen halten mich jedenfalls ein bisschen davon ab mich gleich in den dritten Band zu vertiefen. Und der zweite Band schließt auch eigentlich recht zufriedenstellend ab. Wenn da nicht ein Epilog wäre, der das Buch auf einem Cliffhanger enden lässt. Und ich bin echt anfällig für Cliffhanger... Also, ähm... ich meld mich, wenn ich mit dem nächsten Teil fertig bin!
Sarah L.
Buch 8 von 41
P.S.: Wenn mein Herz nicht spricht, dann schweigt auch mein Verstand, sagt die Frau. Schweige, Herz, damit der Verstand zu Worte kommt, sagt der Mann. -- Marie von Ebner-Eschenbach
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