Samstag, 6. Februar 2016

Felx Austria - Eine Geschichte Österreichs (Stephan Vajda)

Das letzte Mal hab ich das Buch in der Schulzeit gelesen, und ich fand, es ist wieder Zeit, meine Kenntnis der österreichischen Geschichte aufzufrischen. Und dafür ist dieses Buch sehr gut geeignet. Es deckt den Zeitraum ab dem Abzug der Römer bis nach dem zweiten Weltkrieg in verschiedener Genauigkeit ab -- es gibt einfach Menschen, die den Autor mehr interessieren als andere.

Die Beschreibung basiert sehr stark auf einem Bild des Herrschers/der Herrscherin, die das Land prägen. Zwischendurch kommt auch die Einstellung des Autors zum "Österreicher" gemeinhin heraus, von dem er ein sehr positives Bild als einer menschenfreundlichen, permanent provisorischen und aufgeklärten Person. Wenn ich so die Zeitung oder die Leserkommentare lese, bin ich mir da nicht so sicher.

Beeindruckend fand ich auch, dass in den frühen Tausendern schon Heere von mehreren zehntausend Leuten unterwegs waren, nicht viel später schon solche mit 150,000 oder mehr Leuten -- allein die Logistik dafür kann ich mir schon kaum vorstellen.

1 Kommentar:

  1. Die Heere konnten deswegen so groß sein, weil sich die Soldaten selbst versorgen mussten und weil oft auch ganze Familien in die Schlacht gezogen sind (die wurden dann noch dazu gezählt zu den Leuten, die gekämpft haben). Dadurch kam es dann natürlich auch zu vielen Plünderungen und so weiter.

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