Autor: L. Frank Baum
Nachdem ich im Sommer heftig Supernatural gesüchtelt habe, kam ich weniger zum Lesen als gedacht. Aber siehe da: Eine Episode der Serie nimmt die Geschichte rund um Oz auf und verpackt sie in eine sehr gelungene Supernatural-Folge. Ich hatte weder den Film gesehen, noch das Buch gelesen und somit beschlossen, das schnellstmöglich nachzuholen.
The Wonderful Wizard of Oz erschien 1900, und wurde ziemlich schnell zu einem Bestseller. Die Verfilmung von 1939 zementierte den Kultstatus der Geschichte ein, darum habe ich das Buch als Klassiker des 20. Jahrhunderts gelesen. Über die Geschichte an sich muss ich vermutlich nicht viel sagen: Das kleine Mädchen Dorothy landet mit ihrem Hund Toto von einem Hurricane getragen in Oz, wo sie mit einer Vogelscheuche, einem blechernen Holzfäller und einem Löwen die Reise in nach Emerald City antritt um dort vom großen Zauberer Oz Hilfe zu erbitten.
Das Buch liest sich wie ein sehr langes, langatmiges Märchen. Das Buch hat zwar kaum 150 Seiten, aber für ein Märchen ist das deutliche Überlänge. Am Anfang ist die Geschichte ja noch interessant, als sie ihr Kumpanen trifft und deren Geschichten erfährt, aber nachdem sie in der Emerald City angekommen sind, wird die Geschichte zäh. Und da haben wir gerade mal Halbzeit!
Das ganze Buch über habe ich mir ständig gedacht: Ich wünschte, Rick Riordan (Autor von Percy Jackson) würde diese Geschichte aufnehmen und neu erzählen. Das wäre absolut in seinem Wheelhouse, quasi eine Quest mit Etappen. So wie das Buch aber erzählt wird, habe ich keine Lust auch nur einen einzigen der etlichen nachfolgenden Teile zu lesen.
Predikat: Mühsam!
Sarah L.
Buch 19 von 41
P.S.: Anspruchslosigkeit ist Seligkeit. -- Marie von Ebner-Eschenbach

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