Hundert Jahre aus der Geschichte einer Bankerfamilie im 15. Jahrhundert. Der Aufstieg durch zwei Generationen sehr ökonomisch denkender Menschen, die aber dann immer mehr auf Macht aus waren, gefolgt vom Abstieg durch weitere drei Generationen, die dann fast nur mehr auf Macht und Ansehen aus waren.
Das Ganze ist verpackt in lebendige Geschichte aus der Zeit des zersplitterten Italiens, in dem fünf größere und viele kleine Reiche um Land und Macht kämpfen.
Interessant fand ich z.B. die damalige Kriegsführung. Söldnerheere standen oft knapp hintereinander auf verschiedenen Seiten. Vermutlich deswegen taten sie einander nie wirklich weh: Es wurden immer "nur" die Pferde getötet und die Waffen geplündert, aber Menschen in den Söldnerheeren kamen selten um, auch die Plünderungen liefen eher ohne viel Verletzte ohne Tote ab. Damit war Krieg führen hauptsächlich teuer und, solange Geld da war, konnte es dauernd stattfinden; was auch wieder die Wichtigkeit von Geldgebern betont.
Spannende Einblicke in die Welt vor 500-600 Jahren, teilweise hat sich nicht viel geändert...

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